Isen
Der Name kommt aus dem keltischen
und heißt soviel wie: "die Schnelldahinfließende". |
 
Die Kirche St. Zeno
zum erstenmal in einer Schenkungsurkunde
vom 8. August 752 genannt. Sie war ehemalige Stiftskirche und wurde um
1200 fertiggestellt. Im 15. und 17. Jahrhundert wurde die Kirche entsprechend
der jeweils herrschenden Stilrichtung in Gotik und Barock umgestaltet. |
Der Marktbrunnen - als Kriegerdenkmal von Prof. Max Heilmeier
im Jahre 1923 geschaffen. |

Das alte Rathaus - entstand vermutlich im 16. Jhdt heute befindet
sich darin das Heimatmuseum |
Die Marktlinde - in der Georg-Escherich-Straße, ein Naturdenkmal.
Man nimmt an, dass dieser Baum zum Anlass der Markterhebung 1434 vom damaligen
Amtskämmerer gepflanzt wurde. Eindeutig nachweisen kann man das jedoch
nicht. Der Stammumfang am Fuße der Linde beträgt über 6
m. Die Kronenäste recken sich wie zerzauste Stummeln in die Höhe.
Im Jahre 1894 tobte ein Wirbelsturm, der die Marktlinde zerriss und sogar
den Stamm beschädigte, 1912 mußte man die damals entstandene
Aushöhlung zumauern. |
Wittelsbacher Eiche - in der Nähe der Marktlinde steht
am Fuße des Rathausberges ein weiterer denkwürdiger Baum. Es
ist eine herrlich gewachsene Eiche. Der Baum wurde 1880 von der Isener
Schuljugend zum 700-jährigen Jubiläum des Wittelsbacher Herrscherhauses
gepflanzt, im Heimatmuseum hängt ein Bild vom Mittelmarkt um 1880,
auf dem die Eiche als kleines Bäumchen zu sehen ist. |
Eiche beim Gasthof Klement - sie wurde aus Anlass der glücklichen
Beendigung des deutsch-französischen Krieges 1870/71 gepflanzt |
Rentnerweg - der aufgelassene Bahndamm der ehemaligen Bahnlinie
nach Haag, vom Ortsverschönerungsverein bepflanzt und mit Ruhebänken
und Vogelnistkästen bestückt. Spazierweg der unterhalb des Josefsberg
beginnt und bis nach Öd führt. |

Brunauerhaus - erbaut um 1700 hat es bis zur Säkularisation
als Wohnsitz des theologischen Vorstehers, Dechant des Isener Chorherrenstiftes
St. Zeno, gedient. Im Jahre 1803 ging das Haus in Privatbesitz über.
Das unter Denkmalschutz stehende Haus wurde 1912 an die Liebesbundstiftung
vermacht. Unter großem Aufwand vieler freiwilliger Helfer und Spender
entstanden mit der Renovierung des Brunauerhauses Sozialwohnungen im Ortskern
von Isen. |