Wanderweg 1
Weglänge:
ca. 8km, 1. Abkürzung: ca. 4 km, 2. Abkürzung: ca. 6 km , Beschilderung:
ocker
Die Wanderung gebinnt im Ortszentrum.
Über den Marktplatz, den St. Zeno-Platz, den Apothekerberg
hinunter gehet man immer geradeaus auf den Josefsberg zu. Wir überqueren
den Rentnerweg und gehen geradeaus bergauf zum Ranischberg, vorbei
an der Josefskapelle mit Lourdesgrotte.
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Josefskappelle
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Josefskapelle innen
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Lourdesgrotte
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Lourdesgrotte,Marienfigur |
Vom Ranischberg hat man eine
herrliche Aussicht nach Westen. Im Wald an der Kreuzung mit der Teerstraße
steht ein Marterl mit dem heiligen Sebastian. Hier zweigt bereits die 1.
Abkürzung nach rechts Richtung Zieglstadl und Isen ab.
Geradeaus geht es weiter durch den
Wald in Richtung Einöde Kirchstett. auf dem Wege dorthin kommt
man an der Kirchstetter Kapelle vorbei. In Kopfsöd ist die
2. Abkürzung ausgeschildert. Wenn man rechts geht, Richtung Zieglstadt,
kommt man direkt zurück nach Isen. Ansonsten geht man weiter
in Richtung Süden nach Willmating. Von dort geht`s dann Richtung
Westen, vorbei an den Lehmgruben nach Stocka (Aussichtspunkt). In
Stocka
den Berg runter und rechts den Rentnerweg entlang nach Isen zurück.
Lourdeskappelle mit Lourdesgrotte
-
die größte Kapelle der Pfarrei, erbaut im Jahre 1609. In der
Säkularisation (1803) zum Abbruch oder zur Versteigerung freigegeben.
Wurde vom Hofwirt Lechner gekauft und der Pfarrei wieder zur Verfügung
gestellt.
Marterl - auf dem der Hl. Sebastian (Schutzpatron der Waldarbeiter)
dargestellt ist. Wurde vom Isener Forstamt aufgestellt. Etwa 100m rechts
Grenzstein der ehemaligen Herrschaft Burgrain.
Kirchstetter Kapelle - eine Hauskapelle des ehemaligen Kirchstetter
Hofes, die beim Abbruch der Hofstelle übrig blieb.
Stocka - Aussichtspunkt, von hier kann man den Markt Isen in seiner
ganzen Schönheit überblicken. |
Wanderweg 2 - zum Müllner Bründl
Weglänge:
ca. 8km, Beschilderung, gelb
Wir beginnen die Wanderung im Isener
Ortszentrum, entlang der Münchner Straße in Richtung Süden,
dabei kommt ein Abzweig nach rechts, der Urtlweg. Vorbei an den
Gebäuden der ehemaligen Brauerei Schnellinger. Wir gehen den
Weg am Berg entlang, parallel zum Fluss Isen bis zur Teerstraße,
die direkt an der Urtlmühle vorbei führt. Wir folgen der Teerstraße
über die Brücke, an der Kreuzung gehen wir nach rechts,
nach Westach. Die Anhöhe hinauf in Richtung Wald, von
wo wir einen herrlichen Ausblick auf Isen haben. Dort im Wald, versteckt
in einer Talsenke, liegt das Müllner Bründl. Die Bänke
um die Kapelle laden zum Verweilen und zum Genießen der Ruhe des
Waldes ein. Von dort geht man weiter in nördlicher Richtung und kommt
wieder auf die Anhöhe von Westach. Hier geht's den Berg hinunter
über Mais. Nach Mais kommt eine Kreuzung, hier geht
man entweder geradeaus in Richtung Rosenberg zur Ortsmitte oder
aber der Beschilderung folgend nach links. Die Straße entlang bis
zum kleinen Bach rechts in den Feldrain einbiegen. Vorbei an einem Feldkreuz
geht es hinauf zur Hauptstraße, die man ein kleines Stück entlang
gehen muss. Dann geht es links weg, die Weidacherbergstraße
entlang, vorbei an der Weidacherkapelle und einem alten Getreidespeicher
gleich daneben. Unweit eine riesige alte Buche mit Ruhebank. Den Weidacherweg
hinunter
geht es dann wieder zur Ortsmitte.
Das
Müllner
Bründl erzählt die Sage eines Reiters, der sich bei der Schlacht
von Hohenlinden um 1800 in den Moorgrund verirrt hat und mit seinem Pferd
bis zum Sattel eingesunken ist. In seiner Not flehte er zu Gott. Sein Bitten
wurde erhört, und das Pferd scharrte sich frei. Als er - seiner Not
entkommen - sich noch einmal umsah, erblickte er an der Unglücksstelle,
dass aus der aufgewühlten Erde eine Quelle sprudelte. Diese Ereignis
- oder Wunder - hat der Reitersmann aufgeschrieben und in einem hohlen
Baumstamm gelegt. An gleicher Stelle wurde später eine Kapelle gebaut,
deren Erbauer der Überlieferung nach, ein Müller gewesen ist. |
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Weidacherkapelle -Kapelle, die zum Anwesen Reich gehört
Getreidespeicher
- erbaut im Jahre 1757 |
Wanderweg
3 - Durchs Isental
Weglänge:
ca. 15 km Abkürzung: ca. 11 km - Beschilderung: blau
Wir beginnen die Wanderung im Isener
Ortszentrum, entlang der Münchner Straße in Richtung Süden,
dabei kommt ein Abzweig nach rechts, der Urtlweg. Vorbei an den
Gebäuden der ehemaligen Brauerei Schnellinger. Wir gehen den Weg am
Berg entlang, parallel zum Fluss Isen bis zur Teerstraße, die direkt
zur Urtlmühle führt. Wir gehen links von der Mühle
über den Steg des Mühlbaches, entlang an Forellenteichen,
bis wir wieder an die Isen gelangen. Am Ufer der Isen entlang gehen
wir nach Burgrain (Einkehrmöglichkeiten: Gasthaus Seiler und
Gasthaus Gipp). Das Burgrainer Schloss erhebt sich über den Ort, man
kann den Schlossberg hinauf wandern und das Schloss besichtigen, jedoch
nur von außen, da es sich in Privatbesitz befindet und bewohnt ist.
Der Wanderweg führt an der
Isen entlang Richtung Süden nach Mansöd (weiter, wie in
der Abkürzung beschrieben). Der Wanderweg kann noch verlängert
werden, wenn man weiter geht nach Weiher. Kurz vor Weiher kommt man an
der Schrollenmühle vorbei, eine von vielen Mühlen, die es einst
entlang der Isen gab. In Weiher (Einkehrmöglichkeit; Gasthaus Lanzl}
wo die Isen aus mehreren Quellflüssen angereichert wird, gibt es eine
sehenswerte Kirche. Unser Weg führt dann an der Straße entlang
nach Schranken. Von dort gehts links zum 566m hohen Pfaffenberg
hinauf. Jetzt gehen wir Richtung Norden nach Lichtenweg. Auf der
Anhöhe
von Lichtenweg (Aussichtspunkt: Alpenblick hei Föhn, Einkehrmöglichkeit:
Gasthaus Büchlmann) geht es weiter über
Schnaupping nach
Söcking. Von hier geht es weiter, wie in der Abkürzung
beschrieben.
Abkürzung: Von Mansöd
nach links Richtung Hof, von dort weiter nach Söcking
und in das Schinderbachtal bei Ambach. Das Bachtal entlang, an einem
Feldkreuz vorbei, nach Eschbaum (Einkehrmöglichkeit: Gasthaus
„Hazienda"). Von Eschbaum aus führt der Weg nach Öd,
zuerst ein kurzes Stück an der Hauptstraße von Isen nach Haag
entlang und dann rechts einbiegen nach Öd. Wer noch eine
schöne Aussicht genießen möchte, kann den Berg hinauf nach
Stocka (Aussichtspunkt) wandern. Ansonsten führt der Weg von
Öd über den Rentnerweg nach Isen.
Burgrain
- wird zum ersten Mal in einer Tauschurkunde unter Bischof Atto und dein
Edlen Rifuin am 24. Mai 81 1 erwähnt. Im Jahr 1025 war Burgrain die
Schutzburg der Kaiserin Kunigunde, die der Sage nach über glühende
Pflugscharen schritt, um ihre Treue zu ihrem Gemahl Kaiser Heinrich I1.
zu beweisen. Das älteste Bauwerk ist der Bergfried (Tune), der seiner
Quadertechnik nach um 1200 erbaut worden sein muss (spätromanische
Bauperiode). Die Mauerdicke unten beträgt 2.56m und im Obergeschoss
2,33m. Der Eingang war in 6,50m Höhe angebracht, der heutige Eingang
ist neu. Am 12. März 1804 wurde die Burg öffentlich versteigert
und ging in Privatbesitz über. Die Schlosskapelle St. Georg wurde
zu Beginn des 18. Jahrhunderts im Barockstil von Fürstbischof Johann
Franz Ecker erbaut. Die Schlosskapelle kann nur nach vorheriger Anmeldung
besichtigt werden.
Weiher
- liegt unberührt von Hast und Lärm der Tage zwischen den
Moränenhügeln. Mehrere Quellen machen dort unsere Iren zum Bach.
Weiher wurde zum ersten Mal im Jahre 825 urkundlich erwähnt. Die Kunsthistoriker
weisen den Kirchenbau auf das 16. Jahrhundert zurück. Wenn man den
Kircheninnenraum betritt, sieht man ein schönes gotisches Kreuzgewölbe
und den Hauptaltar, der die Muttergottes zeigt. Darüber ist ein Bild
mit Gottvater und Gottsohn. An den Seiten stehen die beiden Kirchenpatrone:
links der Hl. Laurentius und rechts der Hl. Stephanus. An den Seitenwänden
hängt ein alter Kreuzweg von 1873 und auf der Empore befindet sich
eine kleine Orgel, die 1897 errichtet wurde.
Schnaupping
- mit seiner malerischen Filialkirche wird zum ersten Mal am 25. Mai
1226 erwähnt, ist aber seinem Namen nach bis zur Erstbesiedelung unserer
Gegend zurückzuführen. Das bestehende Kirchlein mit seinem spitzen
Turm stammt aus dem 15. Jahrhundert, dem Zeitalter der Gotik. Nach Süden
gesehen schweift der Blick über die dunklen Baumkronen des Großhaager-Forstes
zu den blau schimmernden Alpen. |
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Ambach
- in der Nähe wachsen auf einer schattigen Waldlichtung wilde Maiglöckchen,
die in ihrer Blütezeit den einmaligen, unverkennbaren Duft des Frühlings
verbreiten. Unweit davon gibt es einen alten Grenzstein der ehemaligen
Herrschaft Burgrain. Leider fehlt das obere Stück, das ein Mohrenrelief
zeigte, das Wappenbild der Freisinger Kirche und auf der anderen Seite
ein Pferd, das Wappen der Fraunberger von der ehemaligen Grafschaft Haag. |
Wanderweg
4 - Große Waldwanderung
Weglänge:
ca 14 km - Abkürzung ab Eck: ca. 8 km - Beschilderung: rot
Von der Ortsmitte in Richtung Dorfen,
vorbei am Freizeitpark "Meindlvilla" führen uns die Wegweiser
über den Schinderbach, vorbei an der Ziegelei,
nach Eck. Ab Eck gehen wir
entweder rechts die Abkürzung Richtung Kugelstadt bis zur Teerstraße
aus Richtung Holz/Lacken, oder weiter nach Höselsthal
und Hundsöd. Durch den Wald zur Einöde Linding
und dann bis zur Teerstraße. Hier geht es links nach Badberg
(Aussichtspunkt), gleich daneben der Holzwirt (Einkehrmöglichkeit).
Von hier hat man eine schöne Aussicht ins Isental in Richtung Dorfen.
Wir wandern ein Stück den bekannten Weg zurück über Holz/Lacken
die geteerte Straße entlang. Von hier geht es weiter, wie in der
Abkürzung beschrieben.
Abkürzung:
Im Wald überqueren wir die
Staatsstraße 2086 und gehen weiter nach Süden bis zur Abzweigung
Zieglstadl, hier gehen wir rechts. Wenn wir aus dem Wald kommen,
haben wir einen schönen Blick in Richtung Westen, auf Isen. Wir wandern
bergab ins Schinderbachtal, wo wir den Rentnerweg überqueren
(mit einem kleinen Umweg kommt man auch hier, über den Apothekerberg,
zur Ortsmitte). Ansonsten gehen wir die Teerstraße entlang immer
Richtung Kirche.
Überarbeitung: Klaudia Linner
1998
Quellen: Geschichtliche Beiträge
aus heimatkundlichen Aufzeichnungen von Zeno
Pfest u. Rupert Fruth
Wanderwegbeschreibungen: von
Heinrich Fuihl
Karte
der Isener Wanderwege |